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Helma Sanders-Brahms

 

Deutschland, bleiche Mutter 1980 >

Drehbuch und Regie

 

Helma Sanders-Brahms

Kamera

 

Jürgen Jürges

Darsteller

 

Eva Mattes (Helene), Ernst Jacobi (Hans), Elisabeth Stepanek (Hanne), Angelika Thomas (Lydia), Rainer Friedrichsen (Ulrich), Gisela Stein (Tante Ihmchen), Fritz Lichtenhahn (Onkel Bertrand), Anna Sanders (Anna), Miriam Lauer (Anna), Sonja Lauer (Anna), Heinz Petruo, Friedrich-Werner Hartmann, Johanna Karl-Lory, Egon Lauer, Ursula Ludwig, Helma Sanders-Brahms

Produktionsfirma

 

Helma Sanders-Brahms Filmproduktion, Literarisches Colloquium Berlin e.V., Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Produzenten

 

Helma Sanders-Brahms, Walter Höllerer, Volker Canaris, Ursula Ludwig

Uraufführung

 

20.02.1980 Berlin/West: IFF-Wettbewerb

   

1980 Nominiert für den Goldenen Bären der Berliner Internationalen Filmfestspiele
1980 Grand Prix des Creteil International Women’s Film Festival

Inhalt  

Deutschland 1939. Hans und Helene heiraten einen Tag vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Hans muss einrücken und kommt an die Ostfront. Das Haus wird zerstört und Helene und Anna ziehen zu Verwandten in Berlin. Auch Hans überlebt, aber der Krieg hat ihn verändert. Und auch Helene. Beide haben Schwierigkeiten, wieder miteinander zu leben. „Eine Geschichte“, schreibt Helma Sanders-Brahms, „konstruiert aus persönlichen Erfahrungen und aus den Erfahrungen vieler Frauen, mit denen ich gesprochen habe, von denen ich Tonbandprotokolle, Aufzeichnungen usw. besitze. Dies ist die positive Geschichte Deutschlands während des Faschismus, des Zweiten Weltkrieges und danach. Die Geschichte der Frauen, die das Leben in Gang hielten, während die Männer zum Töten eingesetzt wurden.“

   

Helma Sanders-Brahms, Deutschland, bleiche Mutter. Film-Erzählung. Reinbek bei Hamburg 1980, S. 25

Michael Esser

 

Agentur für Autoren- und Stoffentwicklung 2003

   

Sie wurde vor zwei Jahren von Michael Esser gegründet, der mit dieser Agentur Ideen realisiert, die sich seit der Gründung im Umfeld der LCB-Aktivitäten bewegen. Nicht zufällig war einer der Ansatzpunkte für Essers Karriere im Bereich des Schreibens für Film, Hörfunk und Fernsehen die Teilnahme an der Drehbuchwerkstatt 1990, die - finanziert vom Senat - im LCB stattgefunden hat.

   

Effiziente und professionelle Autoren- und Stoffentwicklung ist die Grundlage für einen erfolgreichen Film. Die Agentur Dramaworks begleitet Autoren und Produzenten während des gesamten Prozesses der Stoff- und Drehbucherstellung. Seit über zwei Jahren geht es bei Dramaworks um gute Geschichten. Ob neue Folgen für die ARD-Reihe „Lauter tolle Frauen“, die letzten beiden Folgen der ZDF-Reihe „Rotlicht“, die Entwicklung von neuen TV-Serien für Columbia Tristar, die UFA und teamWorX - die Berliner Autoren- und Stoffentwicklungsagentur kümmert sich um die Entwicklung, Bearbeitung und Vermarktung von Stories für TV und Kino. Seit der Gründung im Januar 2000 hat Dramaworks nicht nur Autoren und Produzenten beraten, sondern auch neue Ideen entwickelt und realisiert. Die von Michael W. Esser und Frank Evers gegründete Firma konnte eine Stoffbibliothek im Wert von rund 250.000 Euro aufbauen. Im Herbst 2003 beginnen die Dreharbeiten für den ersten von Dramaworks selbst entwickelten Kinofilm „Alaska“, Regisseur ist Peter Keglevic.

Bindeglied zwischen Autoren und Produzenten

 

Professionelle Stoffentwicklung nach dem Vorbild der großen US-Autorenagenturen will Dramaworks in Deutschland etablieren. „Wir sind aber keine reine Autorenagentur, sondern betreuen Film- und TV-Stoffe“, sagt Geschäftsführer Michael Esser. „Das fängt bei der ersten Ideenskizze an und hört bei der Ver­wertung des marktreifen Drehbuchs auf.“ Trotz vieler Lippenbekenntnisse ist dieser Teil der Filmproduktion in Deutschland eine immer noch vernachlässigte Größe – ein Problem für Produzenten, die ihr knappes Entwicklungsbudget möglichst effizient und zielorientiert einsetzen müssen. Viele Autoren schätzen einen konstruktiven Dialog und dramaturgische Betreuung während des Schreibens. Dramaworks arbeitet daher als Bindeglied zwischen Produzenten und Autoren und stellt sicher, dass beide ihr Ziel erreichen: aus einem großartigen Drehbuch wird ein großartiger Film.

    Mehr darüber bei:
 
           
        (c) 2003 literarisches colloquium berlin